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Wohnen

Wohnen bedeutet mehr als nur "Die-eigenen-vier-Wände". Wohnen ist Rückzugsort und Quelle der Regeneration, Wohnen stiftet Identität und bildet den Mittelpunkt unserers Lebens.

Damit wir unserem eigenen Anspruch genügen, begleiten wir die Planung und den Bau einer Immobilie von Anfang bis Ende mit größtmöglicher Sorgfalt.

Wenn auch zunächst nur auf einem Plan, stellt der Grundriss einer Wohnung für uns die höchste Herausforderung dar: Wie funktioniert der tägliche Ablauf in einer Wohnung? Wo möchte ich zusammenkommen und fordere ich die Möglichkeit meines eigenen Rückzugs? Wo möchte ich kochen und wo lasse ich Lichtbeziehungen zu? Es beginnt alles mit der Gestaltung des Grundrisses, damit sich die Bewohner auch viele Jahre danach noch an dem eigenen Produkt erfreuen.

Wenn es dann um die tatsächliche Ausführung geht, möchten wir natürlich den Anspruch weiterführen. Nicht kurzlebiges Schnick-Schnack, sondern wohlgestaltete Produkte und eine handwerklich saubere Ausführung bilden unseren eigenen Maßstab. Aus diesem Grund arbeiten wir nur mit Firmen zusammen, mit denen wir bereits langjährige Erfahrung haben, die auch selbst dem Anspruch genügen wollen, dass unsere Kunden zufrieden sind und unsere Leistungen weiterempfehlen können.

Seit dem Jahr 2016 kooperiert Urban Progress mit dem Projektentwicklungsbüro FWM Bauart. Daraus ist ein Joint-Venture entstanden, das mit M3 Bauart eine eigenständige Produkt-Marke für anspruchsvolle Wohnimmobilien geschaffen hat.

Gewerbe

Zu einer lebenswerten Stadt gehört auch Raum zum Arbeiten, Einkaufen, Ausgehen. Erst die Vielfalt der Nutzungen macht ein Cluster von Häusern zu einer Stadt, in der die Menschen gerne leben.

So wie sich die Ansprüche an Wohnen durch neue Lebensmodelle verändern, steht auch die Entwicklung von Gewerbeflächen heute vor völlig neuen Herausforderungen. Mit Urban Progress möchten wir an innovativen Lösungen mitwirken, um Räume zu schaffen, in welchen die Zukunft der Arbeit ihre Heimstatt findet – im Sinne qualitätsvoller Lebens- und Arbeitsplätze.

In einem beliebten Münchner Szeneviertel in der Nähe der historischen Großmarkthallen erwarb Urban Progress ein Grundstück, um seine erste reine Gewerbefläche zu entwickeln. Das Gebäude ist auf den mit Gastronomie reich versorgten Gotzinger Platz ausgerichtet, dessen Hauptfassaden unter Denkmalschutz stehen.

Mit der Entscheidung zu einer charismatischen Brick-Architektur hat das von YES Architektur geplante Gebäude die Chance, eine Landmark-Identität zu setzen. Die innovative Büroimmobilie repräsentiert einen Stadtteil, der gerade aufbricht in Richtung Morgen – gewappnet mit kultureller Tradition und meisterlichen Handwerk. 

Das Gebäude entfaltet seine Präsenz durch einen langen und unaufgeregten Kubus. Die Varianz in der Größe der Fenster bildet das wesentliche Gestaltungsmerkmal – sie mäandern über den gesamten Fassadenverlauf, Dynamik und Aufbruch vermittelnd.

Die Immobilie mit der ziegelfarbenen Manufaktur-Ästehtik weckte bereits in der Konzeptionsphase großes Interesse bei Unternehmen, die einen kreativen und inspirierenden Standort suchen.

Forschung

Immobilienmärkte sind weder statisch noch vorhersehbar. Märkte wie München befinden sich ständig in Bewegung, fast immer erleben wir eine angespannte Marktsituation. Die Immobilienmärkte in Deutschland entwickeln sich allerdings nicht gleichgerichtet.

Äußere und innere Migration sorgen für einen lebhaften Austausch, der zu Gewinnern und auch zu Verlierern führt. Als Honorarprofessur an der Technischen Universität München am Lehrstuhl für Raumentwicklung ist Matthias Ottmann institutionell sehr dicht an neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen, befindet sich im stetigen Austausch mit Innovatoren der Branche und begleitet regelmäßig Forschungsprojekte zu Fragestellungen der Zukunft.

Wenn wir heute Immobilienprojekte planen, entscheiden wir für die zukünftigen Generationen mit. Es gibt deutliche wissenschaftliche Erkenntnisse, dass Generation Y und Z ganz andere Nutzerprofile aufweisen als vorherige Generationen: Lebenslanges Lernen, temporäres Wohnen, Singularisierung und Digitalisierung unseres sozialen Umfelds bilden Trends, die wir wahrnehmen.

Auch die Bürgerbeteiligung steht durch Verdichtung, Urbanisierung und soziale Medien vor großen Herausforderungen. Wir sind klug beraten, wenn wir unsere Produkte und Überlegungen zur Stadtgestaltung neu ausrichten, wenn wir lernen, die Betroffenheitsbürger konstruktiv in die Stadtplanung miteinzubeziehen. Dazu zählt wohl auch, dass wir Quartiersplanen nicht mehr mit einer Funktion versehen (z.B. nur Wohnen oder nur Gewerbe), sondern zwischen den Nutzungen sinnvolle Synergien schaffen, die allen helfen.

Forschung führt zu neuen Anschauungen. Forschung erzeugt Bilder, Bilder, die unsere Vorstellungskraft für eine gesunde und lebenswerte Stadt schärfen.

Quartier

Unstreitig, dass wir neuen Wohnraum brauchen, die Frage ist nur wo und wie? Im Bereich der Bestandsentwicklung sehen wir die Möglichkeit einer Nachverdichtung, doch die Widerstände aus der Bevölkerung können Bauvorhaben verzögern oder gar vollständig behindern.

Wir können also den zusätzlichen Wohnbedarf nur decken, wenn wir bislang nicht genutzte Flächen prüfen und möglicherweise bebauen. Bei all dem Druck, der wir ausgesetzt sind, können wir nur behutsam vorgehen, das Planungsziel klar artikulieren und die Menschen in die Planung miteinbeziehen. Planung ist nicht nur das Zeichnen, Planung ist auch Zuhören, Moderieren und Priorisieren.

Ist damit alles getan?

Das Planen eines Quartiers ist dem Planen eines Wohngrundrisses nicht unähnlich: wir wollen private Zonen vorsehen und auch für einen Ort der Öffentlichkeit sorgen. Wir wollen Schulen und Kindergärten schaffen, für den Einzelhandel sorgen und gleichzeitig grüne Freiräume schaffen. Doch kennen wir auch unsere Grenzen: der beste Plan scheitert dann, wenn er von den Menschen nicht angenommen wird. Planung ist also nicht nur Zuhören und Moderieren, sondern auch Abholen und Begeistern!

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